Dez 032012
 
VOLLVERSAMMLUNG
Zeit: Mittwoch, 5.12., 14 Uhr
Ort: Anna-Siemsen-Hörsaal, Von-Melle-Park 8, Erziehungswissenschaften

Überall regt sich Protest. Weltweit gehen Menschen auf die Straße, organisieren sich und streiken gegen die Zerstörungen durch Kürzungen und für eine soziale Gesellschaft. Auch in Hamburg regt sich Widerstand gegen die Kürzungsvorhaben des Hamburger Senats.
Die Beratungen des Haushalts der Stadt Hamburg in der Bürgerschaft stehen vor der Tür. Der kommende Haushalt wird erstmals unter dem Sachzwang der Schuldenbremse stehen.

Statt weiter den Konkurrenzkampf zwischen den Einrichtungen der Bereiche Kultur, Soziales und Bildung um die knappen Mittel zu führen, streiten wir gemeinsam für wirkliche Verbesserungen. Denn in all diesen Einrichtungen gilt es, positive Ansprüche zu verwirklichen, die für die gesamte Gesellschaft sinnvoll sind. An der Uni Hamburg bedeutet das konkret: 1. Grundlegende Studienreform!
Die Ergebnisse der uniweiten Diskussion über die Studienreform müssen jetzt in den zuständigen Gremien beraten und umgesetzt werden. Darunter fällt die Abschaffung der Modulfristen und der Prüfungslast, die Diskussion über den ABK-Bereich und den Leistungspunktewahn. Das Studium soll wieder die reale Umgebung, kritische Reflexion und Entwicklung von Alternativen im Zentrum haben, statt affirmatives Auswendiglernen von Bestehenden.

2. Demokratisierung!
Die Universität soll kein top-down durchgemangagtes Unternehmen sein. Eine Universität ist eine gemeinsame Angelegenheit, das muss sich auch in den Gremien- und Entscheidungsstrukturen widerspiegel

n. Neben der Novellierung des Hamburgischen Hoch-schulgesetzes müssen wir innerhalb der Universität nach der jahrzehntelangen Zerstörung demokratischer Struktur und Kultur für eine Politisierung, Wiederbelebung und Ermutigung aller Studie-renden wirken.

3. Soziale Öffnung!
Die Antwort auf die Krise muss Bildung heißen. Immer mehr Menschen strömen an die Universität. Dageg

en plant der Hamburger Senat, die Studienplätze zu verringern. Die Zugangshürden, wie NCs und Verwaltungsgebühren, müssen abgeschafft werden. Die Abschaffung der Studiengebühren haben wir durch zahlreiche Aktionen von der Straße aus durch-gesetzt. Wir sind bekräftigt in unserem Kampf für Bildung für Alle.

4. Ausfinanzierung!
Die starre Politik der Schuldenbremse erweist sich als Entwicklungsbremse. Deshalb brauchen wir für oben genannte Forderungen dringend mehr Finanzmittel. Diese fallen aber nicht einfach vom Himmel. Wir müssen sie gemeinsam erstreiten.

 

DEMO
Kommt außerdem zur Demo am 11.12.12 um 12 Uhr, Start: Bf. Dammtor, zu Beginn der Haushaltslesung in der Bürgerschaft, unter dem Motto: „Verbesserung beginnen, mit der Beendigung von Verschlechterung“.

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