Universität der Nachhaltigkeit? Exzellenzuniversität? Willkommen im Konflikt!

Kein anderes Bundesland, keine andere Stadt, keine andere Hochschule hat 2016 intensiver gegen die Fortführung des „Exzellenzwettbewerbs“ gestritten als wir als Uni Hamburg. Als Studierendenschaft sammelten wir1300 Unterschriften für die Kampagne „Uni für alle statt Exzellenzinitiative“ und übergaben diese an VertreterInnen der Bürgerschaftmit der bundesweit einzigen Demonstration dieser Art [1]. Unter diesem öffentlichen Druck musste Wissenschaftssenatorin Fegebank gar damit drohen, den Staatsvertrag zur Exzellenzstrategie (ExStrat) platzen zu lassen. Und nun…

Tätiges Erinnern an den Putsch gegen die Unidad Popular und Salvador Allende

Wir rufen auf zur Teilnahme an der Gedenkveranstaltung des Café Internationale Solidarität am Allende Platz, am 11.09.18 um 16 Uhr. Es wird Musik, Bild- und Redebeiträge geben. „Unsere Hoffnung ist, eine Welt zu schaffen, die die Trennung zwischen arm und reich überwindet und in unserem Fall eine Gesellschaft schaffen, in der der Krieg um wirtschaftliche Vorteile verboten ist, in der weder der Kampf um berufliche Vorteile Sinn macht, noch die…

Offener Brief: Nachhaltigkeit und Exzellenz sind ein Gegensatz.

Offener Brief anlässlich der Umfrage des Präsidiums „gemeinsam exzellent“ zur fortgeschrittenen Bewerbung der UHH bei der Weiterführung der Exzellenzinitiative, der Exzellenzstrategie, mit Förderbeginn 2019: Lieber Herr Lenzen, liebes Präsidium, liebe Mitglieder der Universität, eine nachhaltige Welt nach dem Leitbild unserer Wissenschaftseinrichtung, die „zur Entwicklung einer humanen, demokratischen und gerechten Gesellschaft beitragen“ will, ist möglich und nötig. Daher begrüßen wir ausdrücklich die strategische Orientierung der Universität an dem Beitrag zur Verwirklichung…

Dokumentiert: Beschlüsse des Landesparteitages der LINKEN Hamburg vom 29. Juni 2018 zum Thema „Opposition oder rot-rot-grün“

I) Kein Rot-Rot-Grün in Hamburg DIE LINKE Hamburg wird sich nach den kommenden Bürgerschaftswahlen an einem SPD-geführten Senat weder in einer Koalition noch in Form einer Tolerierung beteiligen. —– II) Klarheit statt Illusionen – LINKE Bewegungsorientierung stärken Einige Mitglieder und Funktionsträger*innen unserer Partei haben die Rolle der LINKEN als soziale Opposition in öffentlichen Statements in Frage gestellt. Sie argumentieren, die LINKE könne ihre „Oppositionsrolle nicht durchhalten“ und sich den „Luxus…

Soziale Emanzipation ist machbar – Konsequenzen aus der Hamburger Sozialerhebung

Die Bildung zur mündigen Persönlichkeit und die freie Wahl des Studiums ist ein Grundrecht. Dem entsprechend wurde 1971 das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) unter dem Druck der 68er-Bewegung als „Rechtsanspruch“ auf „individuelle Ausbildungsförderung“ (§1) ohne Rückzahlungspflicht eingeführt. Ein Jahr später wurden 44,6 % aller Studierenden BAföG-gefördert.Aber schon 1982 mit Antritt der CDU-FDP-Regierung wurde diese Errungenschaft beschnitten – aus Zuschuss wurde Darlehen. Heute, nach den neoliberalen Jahrzehnten aus Steuersenkung, Privatisierung und Sozialstaatsabbau ist…

Szenische Lesung von Hannes Heer: Hetze, Mob und Lynchjustiz. Der Mordanschlag auf Rudi Dutschke am 11. April 1968

mit Rolf Becker, Marlen Diekhoff, Hildegard Schmahl,  Bettina Stucky, Angelika Thomas, Michael Weber Am 11. April in diesem Jahr jährte sich zum 50. Mal der Mordanschlag auf Rudi Dutschke, an dessen Folgen er 1979 verstarb. Dutschke, 1940 geboren, war in den 1960er Jahren für die westdeutsche Studierendenbewegung inspirierend als intellektueller Aktivist. Mit seiner ethisch motivierten und marxistisch qualifizierten Haltung erreichte er eine große Öffentlichkeit. Bis heute ist seine politische und wissenschaftliche Arbeit…

Flugblatt: Der Campus ist links – Der AStA muss es auch sein!

Die Entwicklung der Verfassten Studierendenschaft (VS) ist neu umkämpft: Mehr denn je ist eine sozial progressive Initiative für verantwortlich eingreifende Wissenschaft und die entsprechende Bildung von Menschen, die demokratische Entwicklung der Uni sowie die Bündnisarbeit in die Stadt hinein – hin auf Frieden und auf ein Ende der Austeritätspolitik – erforderlich und möglich. Gleichzeitig wird dieses Engagement in neuer Weise bekämpft: Was war? In den letzten zwei Jahren wurden aus…

Geschäftsbericht des AStA der Uni Hamburg vom 09.05.2018

Liebe Kommiliton*innen in Fachschaftsräten, Freiräumen und weiteren Gremien und Gruppen, als politisch aktive Studierende kämpfen wir aus der Studierendenschaft heraus für eine humanistische Alternative zum Status quo und setzen uns für tatsächliche progressive Verbesserungen für alle ein. Wir arbeiten antifaschistisch (wie mit dem Aufruf zur Marathonlesung „Nie wieder Bücherverbrennung“), friedensbildend (zum Beispiel durch den Einsatz für eine Zivilklausel für Hochschule und Hafen) und gesellschaftskritisch (Themensemester zu „G20″ und „Austerität vs.…