Jul 132014
 

Referentinnen des AlleFrauen*Referats der Uni Hamburg bestätigt.

afrDie vollständige Wiedereinrichtung des Alle Frauen* Referats in der Verfassten Studierendenschaft der Universität Hamburg ist vollbracht.

Gestern, Donnerstag, 10.07.2014, wurden die AStA-Referentinnen des AlleFrauen*Referats durch das Studierendenparlament der Universität Hamburg bestätigt. Die Bestätigung erfolgte nach der Frauen* Wahlvollversammlung am Dienstag, den 08.07.2014, in dem zuvor ein Sprecherinnen*-Rat gewählt wurde, aus dessen Mitte die Referentinnen gewählt wurden.

Das AlleFrauen*Referat vertritt als teilautonomes AStA-Referat die Interessen aller weiblich sich definierenden Mitglieder der Studierendenschaft der Universität Hamburg und Mitgliedern der Studierendenschaft der Universität Hamburg, denen das weibliche Geschlecht zugeschrieben wurde oder wird.

Wir als AlleFrauen*Referat gehen davon aus, dass sich die Gesellschaft in der wir uns vorfinden auch durch männliche Herrschaftsstrukturen maßgeblich bestimmt. In diesem Patriarchat wird das „weibliche Geschlecht“ systematisch benachteiligt und damit diskriminiert. Von diesem Standpunkt aus versuchen wir die gesellschaftliche Ungleichheit sichtbar zu machen und ihr bewusst politisch zu begegnen. Durch diese Praxis erhoffen wir uns, Handlungsalternativen zu entwickeln und weiterzuverbreiten, um langfristig die Unterdrückungsmechanismen von Frauen* zu lösen und so auf eine gesamtgesellschaftliche Gleichstellung hinzuwirken. In diesem Rahmen freuen wir uns auf die Umsetzung vieler zukünftiger Projekte.“, so die AStA-Referentin Louisa Escher nach der gestrigen Bestätigung.

Bei der Wahl am vergangenen Dienstag gab es mehrfache Torpedierungsversuche von Seiten rechter Hochschulgruppen (RCDS, Juso, LHG), die im Rahmen einer permanent destruktiven Praxis gegenüber dem AlleFrauen*Referat versucht hatten dessen Konstituierung zu unterbinden.

Unter dem RCDS-Juso-AStA der letzten Legislatur war zum Beispiel die Arbeit des AlleFrauen*Referats im letzten Jahr schon einmal durch Verweigerung finanzieller Mittel versucht zu unterbinden, nachdem es erst kurz zuvor politisch eingerichtet worden war. Trotz der fortgesetzten Angriffe in der Frauen*-Wahlversammlung  konnte die Wahlleitung allerdings eine demokratische Wahl gewährleisten, was auch durch die Anerkennung der Wahlniederschrift durch das Studierendenparlaments bestätigt wurde.

Kontaktdaten:

Email: femmesfatales.uni-hh@gmail.com

Homepage: http://frauenuhh.blogsport.de/

Nov 042012
 
Trotz allem Gleichberechtigungsgerede sind Frauen* in der heutigenGesellschaftsstruktur weiterhin benachteiligt und diskriminiert. Dies äußert sich überall, auch an der Universität und in unseren politischen Gruppen. Um einen Teil der Frauenbewegung und der feministischen Theorie zu beleuchten, findet an der Uni Hamburg ein Feminismus-Seminar vom 09.11. – 11.11.12 statt mit dem Schwerpunkt  des dekonstruktivistischen Ansatzes. Das Seminar wird gefördert durch den Fördererkreis demokratischer Volks- und Hochschulbildung, primär organisiert von Aktiven aus dem Bundesverband DIE LINKE.SDS und vor Ort ausgerichtet von der Hochschulgruppe SDS* Uni Hamburg.
Feministische Politik ist kein abgegrenztes Thema, dass sich abschließend behandeln lässt, sondern sollte vielmehr in alle Diskussionen und Auseinandersetzungen einfließen. Das versuchen wir immer wieder im SDS* und unseren thematischen Treffen. Weiter werden wir uns in der Verfassten Studierendenschaft an der Uni Hamburg stark für die Wiedereinrichtung eines teilautonomen Referats für Frauen* einsetzen.
Ihr seid herzlich eingeladen, an den Workshops am Wochenende teilzunehmen.
Anmelden könnt ihr euch unter:
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Für Unterkunft und Verpflegung wird gesorgt. Fahrtkosten werden erstattet.Weitere Infos unter: http://dekonstruktion.blogsport.de/
Programm
Freitag, 9. November
bis 16 Uhr Ankunft
17.00-18.00 Uhr Vorstellungsrunde, Erwartungen an das Seminar

18.15-20.00 Uhr Workshop I: Der postmoderne Körper – „gelebter Ort der Möglichkeiten“? (Korinna Schröder, Initiative Sexualität und Gesellschaft Leipzig)

ab 20 Uhr Abendessen und anschließend gemeinsame Abendgestaltung

Samstag, 10. November

10.00-11.00 Uhr Erfahrungsaustausch (Erwartungen an meine Geschlechterrolle)

11.15-14.00 Uhr Vortrag I: Einführung: „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt“ – Feministische Theorien der Dekonstruktion (Claudia Sprengel und Danilo Streller, Die Linke.SDS)

14.00-15.00 Uhr Mittagessen

15.00-18.00 Uhr Workshop II: Antisexistisches Rollenspiel (Minka Katharina Gaber und Co-Referent_in, Diversity Trainerin)

18.00-18.15 Uhr Kurze Pause

18.15-20.15 Uhr Potp

ourri/Themenparkplatz

ab 20.15 Uhr Abendessen und gemeinsame Abendgestaltung

Sonntag, 11. November

10.00-13.00 Uhr Workshop III: Konstruktion von Männlichkeit in der linken Szene (Philippe Greif und Carolin Hesidenz, Wissenschaftlicher Mitarbeiter_innen Philipps Universität Marburg, Teilgebiet Politik und Geschlechterverhältnis)

13.00-14.00 Uhr Mittagpause

14.00-15.00 Uhr

Feedback und Aussicht