Okt 052012
 

Zum Semesterbeginn haben wir eine Broschüre herausgegeben, die euch einen Einstieg in die politischen Auseinandersetzungen an der Uni und in der Stadt geben soll, in die wir uns als Gruppe im AStA, im Studierendenparlament sowie außerparlamentarisch einbringen. Kommt auch gerne zu den Terminen unserer offenen Treffen! Näheres zu den demokratischen Strukturen an der Uni findet ihr hier.

SDS Broschüre WS12_13

Editorial:

Doch keine Panik: Es wird viel geredet über die Krise des Kapitalismus, über die Universität, über die gescheiterten Bildungsreformen: Aber was ist hier eigentlich wirklich los? Wir, der SDS* Uni Hamburg (Sozialistisch demokratischer Studierendenverband), wollen mit dieser Info-Broschüre den Einstieg in das politische Unileben erleichtern.

Der Bundesverband des SDS existiert erst seit einigen Jahren und steht der Partei Die Linke nahe. Als Basisgruppe an der Uni Hamburg verstehen wir uns in unserer Arbeit aber als kritisch-autonom und arbeiten dann mit der Partei oder dem Bundesverband zusammen, wenn es uns als Gruppe sinnvoll erscheint.

Als linke Hochschulgruppe an der Uni HH steht außerparlamentarische politische Bildungs- und Mobilisierungsarbeit für uns im Mittelpunkt. Wir wollen Alternativen zur kapitalistischen Herrschaft erarbeiten, in Diskussionen gemeinsam bestehende Verhältnisse in- und außerhalb der Universität analysieren und daraus Schlüsse für politisches Handeln ziehen. Dabei beschränken wir unseren Blick nicht ausschließlich auf Studi-Probleme sondern sehen die Universität als Teil eines Systems von Ausbeutung und sozialer Spaltung. Für eine solidarische Gesellschaft und eine Wissenschaft, die sich einmischt im Sinne einer friedlichen Entwicklung für alle, wollen wir uns engagieren.

Auf der ganzen Welt sind Menschen in Bewegung gegen die Herrschaft des Kapitals und für eine soziale Gesellschaft. Auf der anderen Seite wird versucht, die Krise als Katastrophe, für deren Abmilderung alle Mittel legitim sind, darzustellen. Doch wir bekommen nicht die Krise. Sondern setzen uns viel mehr mit den Ursachen der Krise auseinander, dem Kapitalismus. Diesem System, das einzig und allein auf Profitmaximierung ausgerichtet ist und dabei seine eigenen Existenzgrundlagen untergräbt, setzen wir eine soldarische Praxis für Verbesserungen entgegen. Lasst uns die Krise produktiv nutzen!

Die Proteste aus den zurückliegenden Monaten sind auch für uns Studis die Vorbereitung auf einen heißen Herbst gewesen. Los geht’s: Anstehende Termin findet Ihr auf der Rückseite dieser Broschüre, sowie die Themen, die wir in unseren wöchentlichen Gruppentreffen diskutieren wollen. Kommt gerne vorbei, wir freuen uns auf neue Menschen und interessante Diskussionen.

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